Senatorin sichtet Schillerpark-Siedlung

Hoher Besuch von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer beim „Welterbe-Tag“ am 5. Juni 2011 im Weddinger Norden. Sie weihte eine Kinderplansche ein, hielt eine Rede an einem früheren Klohäuschen und enthüllte mehrere Informationsstelen.

Junge-Reyer hält an der Dubliner Straße eine Rede
Senatorin Junge-Reyer hält an der Dubliner Straße eine Rede
Die Kinder haben ihren Spaß an der alt-neuen Plansche im Schillerpark
Die Kinder haben ihren Spaß an der alt-neuen Plansche im Schillerpark
Früher Klohäuschen, heute Parkgastronomie und Welterbeausstellung
Früher Klohäuschen, heute Parkgastronomie und Welterbeausstellung
Medienpräsenz vor der Siedlung am Schillerpark
Medienpräsenz vor der Siedlung am Schillerpark

Bei bestem Wetter waren hunderte Besucher gekommen. Obwohl es in Berlin fünf Siedlungen der Moderne mit Welterbestatus gibt, ist die Weddinger Schillerpark-Siedlung (Architekt: Taut) mit ihrem Amsterdam-Charme die erste mit einem touristengerechten Informationskonzept. Es gibt eine Dauerausstellung im früheren Klohäuschen, eine dauerhafte Parkgastronomie („Schiller-Oase“ = Imbiss)  und Informationsstelen an mehreren Orten. Der Bezug zwischen der Siedlung und dem (älteren) Schillerpark wurde landschaftsgärtnerisch wiederhergestellt. In diesen etwas angestaubten (und sozial unauffälligen) Teil des Wedding wurde dank des Welterbestatus richtig Geld investiert. Sogar touristische Hinweisschilder stehen jetzt am U-Bahnausgang der Station Rehberge.

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