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silent green Open Lab #8: aiel + Xingqi Liu

Tuesday, 28. July 2026, 20:00bis 22:00 Event herunterladen 📅

Ort: silent green Gerichtstraße 35 13347 Berlin

silent green präsentiert: Nach einer erfolgreichen ersten Ausgabe 2025 freuen wir uns, das silent green Open Lab fortzusetzen – ein Format für Berliner Musiker*innen und Performance-Künstler*innen, die ihre ersten Schritte auf die Bühne wagen. // aiel ist das Left-Field-Ambient-Musikprojekt der in Berlin lebenden griechischen Künstlerin Ellis Papadaki. Ihre Einflüsse verzweigen sich durch experimentelle und Left-Field-Elektronik und verbinden einzigartige Ambient-Sounddesigns mit popinspirierten Arrangements und verschwommenen Gitarren-Loops. Ihre jüngste Veröffentlichung umfasst den ätherischen Sound von Owing (2026) auf dem Pariser Label Dalf Records, während weitere Sets und Releases auf Radiosendern wie NTS, radio.syg.ma, Kiosk Radio und Test FM gespielt wurden. Ihr Storytelling basiert auf der Erkundung von Themen wie Heilung und Selbstreflexion und stellt dabei die schwer zu entschlüsselnde Frage, was es bedeutet, in einem postindustriellen Metaverse Mensch zu sein. Ihr aktuelles Projekt basiert auf einer 40-minütigen Live-Performance, die sich als Atmosphäre aus Klang und Text entfaltet und sich um ihr unveröffentlichtes Album Matters of the Heart dreht. Gemeinsam mit ihren Bandmitgliedern Edoardo Micheli (Gitarre) und Germaine Png (Schlagzeug) präsentiert aiel einen musikalischen Zyklus von Tracks, die während Schneefallperioden entstanden sind und stark von Hideaki Annos Werk inspiriert sind. Ausgehend von Genres wie Ambient, Shoegaze und Left-Field-Clubmusik priorisiert der Sound Intimität und Immersion gegenüber Klarheit und Präsentation – eine Einladung in eine emotionale Klanglandschaft voller Übergänge und Schwebezustände. // Xingqi Liu: Trigger Warning: The Unresolved ist ein experimentelles Live-Projekt, in dem Xingqi Liu Klang und Performance miteinander verbindet. Gleichzeitig ist es ihre künstlerische Antwort auf eigene Erfahrungen, auf die jüngsten Fälle von Vergewaltigungen chinesischer Frauen in Deutschland unter Drogeneinfluss sowie auf die alltäglichen Gefahren, denen Frauen in einer misogynen Gesellschaft ausgesetzt sind. Mithilfe von Kondomen, einem Richterhammer, gesampelten Stimmen und elektronischen Geräuschen untersucht sie Wut, Widerstand, Anklage, Zweifel und ein Gefühl der Ohnmacht. Die Performance kann sich bei jeder Aufführung verändern und Momente der Beteiligung des Publikums einschließen. Dabei erkundet sie den Raum zwischen Bühne und Realität. | Dienstag, 28. Juli | silent green Kuppelhalle | Einlass: 19 Uhr / Beginn: 20 Uhr

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