WWW – Das Wichtigste der Woche im Wedding

Akku voll! Diesmal sind nicht die wartenden BVG-Fahrgäste geladen, sondern die Busse. Die neuesten Elektrobusse wurden in Anwesenheit von Ministern und Senatorinnen an der Müllerstraße vorgestellt. Die Batterien der abgasfreien Busse werden dort über Nacht aufgeladen. Und tagsüber? Fahren sie bis zu 150 km auf der Linie 142 ab und zum Leo – ziemlich kurze Reichweite für die Strecke, auf der sie hoffentlich nicht liegenbleiben. Erst mal streiken die BVGer aber am 1. April, und nein, das ist kein Aprilscherz.

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KapwegLetztes Jahr berichteten wir noch über ein mögliches (Diesel)Fahrverbot im Kapweg, nun scheint es, als rudere die Berliner Verwaltung hier wieder zurück. „Am Kapweg in Reinickendorf und an der Leonorenstraße in Steglitz setzte sich die Verwaltung dagegen zugunsten der Autofahrer über das Urteil hinweg.“ (Morgenpost). 15 andere Strecken sollen dagegen planmäßig ab dem 1. Juli gesperrt werden, sowie in 85 Straßen Tempo 30 eingeführt werden, darunter ist auch die Luxemburger Straße im Wedding.

Weddingmelder-Wochenschau #13/17

Holger Happel von den Unterwelten führt durch den AEG-Versuchstunnel.
Foto: Andrei Schnell

Na, schön in den April geschickt worden? Der Frühling erlaubt sich zur Zeit hoffentlich nicht bloß einen Scherz mit uns, sondern bleibt uns noch ein Weilchen länger erhalten. Die Kinder müssen trotz Sonnenscheins indes auf zwei ihrer heiß geliebten Spielplätze verzichten. Am Nauener Platz sowie dem Zeppelinplatz haben die Ratten Besitz von Rutsche, Wippe und Korbschaukel ergriffen. Immer nur unter Tage ist ja auch langweilig. Apropos: Schon mal im ältesten U-Bahn-Tunnel Deutschlands unter der Voltastraße gewesen? Was sonst noch so unter Weddings Wolken los war, das erfahrt ihr wie immer in der schauerfreien Wochenschau.

Weddingmelder-Wochenschau #11/17

Grüntaler Straße, Nachtaufnahme, Vollmond, Nacht, Straßenschild
Vollmond im März [Foto: Sulamith Sallmann]
Der unverhangene Vollmond hat selbst zu später Stunde noch so manchen Stubenhocker vor die Tür gelockt. Man könnte auch sagen: Mitternacht, der Wedding erwacht. Wenige Stunden später fehlten angeblich mehrere Hundert Wahlaufrufe der Stadtteilvertretung. Sie wurden einfach abgerissen.
Habt ihr mitbekommen, die Kanzlerin war da! Nee? Dann seid ihr guter Gesellschaft, denn selbst im Paul-Gerhardt-Stift wunderten sich einige Mitarbeiter, als Merkels dunkle Limousine vorfuhr. Damit ihr in Zukunft auf dem Laufenden bleibt: Immer schön die Wochenschau lesen! Abgemacht?

Weddingmelder-Wochenschau #7/17

Da scheint ein paar Tage lang die Sonne, das Eis auf dem Plötzensee wird dünner – was gleichzeitig zur Abkühlung der Diskussion über das Betreten des Eises führt, und schon bekommen wir im Wedding Vorfrühlingsgefühle. Was ihr gegen jetzt schon auftretende Frühjahrsmüdigkeit tun könnt, erfahrt ihr natürlich wie immer in unserer Weddingmelder-Wochenschau.

Termin: Über Leben und Tod von Elise und Otto Hampel

Schiller Bibliothek EingangsbereichDie Stadtteilvertretung mensch.müller lädt am Dienstag, den 10. November, um 19 Uhr zu einem Info-Abend über Elise und Otto Hampel in der Schillerbibliothek am Rathaus Wedding (Müllerstraße 149, U6/U9) ein. Mit Flugblättern und Postkarten hatte das Weddinger Ehepaar zum Widerstand gegen Hitler aufgerufen, weshalb die beiden am 8. April 1943 im Gefängnis Plötzensee hingerichtet wurden.

Verhandlungen zum Platznamen enden mit Arbeitsauftrag

Elise und Otto Hampel - Grafik: SPD Abteilung 16
Elise und Otto Hampel – Grafik: SPD Abteilung 16

Der namenlose Platz vor dem ehemaligen Rathausturm hat auch nach einem Treffen zwischen Namensgeber und Platzeigentümer keinen Namen erhalten. Walter Frey, von der Stadtteilvertretung mensch.müller kämpfte letzten Mittwoch, 26. August, wortreich für den Vorschlag Elise-und-Otto-Hampel-Platz. Sven Lemiss, Geschäftsführer der landeseigenen Berliner Immobilienmanagement hielt dagegen. Die klaren Fronten weichten am Ende der Verhandlung ein klein wenig auf. Die Namenskämpfer hoffen nun, ihr Ziel erreichen zu können, wenn es ihnen gelingt das Bezirksamt zu einer eindeutigen Stellungnahme zu bewegen.

Eine neue Stadtteilvertretung für den Wedding

Am 06. November letzten Jahres fand sich im Rathaus Wedding eine wohlig gelaunte Mischung aus Anwohnern, Interessierten, Gewerbetreibenden sowie politisch Aktiven anlässlich der Neuwahl zur Stadtteilvertretung „mensch.müller“ zusammen.

Was aber ist eine Stadtteilvertretung?

Die ehrenamtlichen Stadtteilvertreter, 49 an der Zahl, agieren im Rahmen des Aktiven Zentrums und Sanierungsgebiet Müllerstraße. Das bedeutet, es ist ihre Aufgabe, die vom Land Berlin und Bezirksamt Mitte vorgegebenen Umsetzungsprozesse für die Neugestaltung der Müllerstraße und deren angrenzenden Kieze kritisch zu begleiten bzw. bei entsprechendem Bürgerbedarf ebenso auf sie einzuwirken.