Schlagwörter: Stadtteilvertretung

Weddingmelder-Wochenschau #11/17

Grüntaler Straße, Nachtaufnahme, Vollmond, Nacht, Straßenschild
Vollmond im März [Foto: Sulamith Sallmann]
Der unverhangene Vollmond hat selbst zu später Stunde noch so manchen Stubenhocker vor die Tür gelockt. Man könnte auch sagen: Mitternacht, der Wedding erwacht. Wenige Stunden später fehlten angeblich mehrere Hundert Wahlaufrufe der Stadtteilvertretung. Sie wurden einfach abgerissen.
Habt ihr mitbekommen, die Kanzlerin war da! Nee? Dann seid ihr guter Gesellschaft, denn selbst im Paul-Gerhardt-Stift wunderten sich einige Mitarbeiter, als Merkels dunkle Limousine vorfuhr. Damit ihr in Zukunft auf dem Laufenden bleibt: Immer schön die Wochenschau lesen! Abgemacht?

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Weddingmelder-Wochenschau #7/17

Da scheint ein paar Tage lang die Sonne, das Eis auf dem Plötzensee wird dünner – was gleichzeitig zur Abkühlung der Diskussion über das Betreten des Eises führt, und schon bekommen wir im Wedding Vorfrühlingsgefühle. Was ihr gegen jetzt schon auftretende Frühjahrsmüdigkeit tun könnt, erfahrt ihr natürlich wie immer in unserer Weddingmelder-Wochenschau.

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Termin: Über Leben und Tod von Elise und Otto Hampel

Schiller Bibliothek EingangsbereichDie Stadtteilvertretung mensch.müller lädt am Dienstag, den 10. November, um 19 Uhr zu einem Info-Abend über Elise und Otto Hampel in der Schillerbibliothek am Rathaus Wedding (Müllerstraße 149, U6/U9) ein. Mit Flugblättern und Postkarten hatte das Weddinger Ehepaar zum Widerstand gegen Hitler aufgerufen, weshalb die beiden am 8. April 1943 im Gefängnis Plötzensee hingerichtet wurden.

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Die Stadtteilvertretung lädt zur Kiezbegehung

Einladung zur Kiezbegehung der Stadtteilvertretung mensch.müller am 29.9.15

Wegweiser WeddingDie Stadtteilvertretung mensch.müller lädt am 29.09.15 um 18:00 Uhr zu einer Kiezbegehung im Gebiet zwischen Ostender- und Triftstraße ein. Treffpunkt ist das Büro der Stadtteilvertretung in der Triftstraße 2.
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Verhandlungen zum Platznamen enden mit Arbeitsauftrag

Elise und Otto Hampel - Grafik: SPD Abteilung 16
Elise und Otto Hampel – Grafik: SPD Abteilung 16

Der namenlose Platz vor dem ehemaligen Rathausturm hat auch nach einem Treffen zwischen Namensgeber und Platzeigentümer keinen Namen erhalten. Walter Frey, von der Stadtteilvertretung mensch.müller kämpfte letzten Mittwoch, 26. August, wortreich für den Vorschlag Elise-und-Otto-Hampel-Platz. Sven Lemiss, Geschäftsführer der landeseigenen Berliner Immobilienmanagement hielt dagegen. Die klaren Fronten weichten am Ende der Verhandlung ein klein wenig auf. Die Namenskämpfer hoffen nun, ihr Ziel erreichen zu können, wenn es ihnen gelingt das Bezirksamt zu einer eindeutigen Stellungnahme zu bewegen. Weiterlesen

Eine neue Stadtteilvertretung für den Wedding

Am 06. November letzten Jahres fand sich im Rathaus Wedding eine wohlig gelaunte Mischung aus Anwohnern, Interessierten, Gewerbetreibenden sowie politisch Aktiven anlässlich der Neuwahl zur Stadtteilvertretung „mensch.müller“ zusammen.

Was aber ist eine Stadtteilvertretung?

Die ehrenamtlichen Stadtteilvertreter, 49 an der Zahl, agieren im Rahmen des Aktiven Zentrums und Sanierungsgebiet Müllerstraße. Das bedeutet, es ist ihre Aufgabe, die vom Land Berlin und Bezirksamt Mitte vorgegebenen Umsetzungsprozesse für die Neugestaltung der Müllerstraße und deren angrenzenden Kieze kritisch zu begleiten bzw. bei entsprechendem Bürgerbedarf ebenso auf sie einzuwirken.

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Dauerbrenner Verkehr im Wedding

Am 6. November stehen wieder die Wahlen zur Stadtteilvertretung Müllerstraße an. Der folgende Beitrag zeigt anhand eines Beispiels, in welchem Bereich die bisherige Stadtteilvertretung in der letzten Wahlperiode besonders aktiv war. Weiterlesen

Radwegesanierung in der Seestraße

Die Stadtteilvertretung ist über die Radwegesanierung in der Seestraße zwischen Amrumer Straße / Afrikanischer Straße und Müllerstraße nicht informiert worden, obwohl sich ein Teil der Sanierungsabschnitte im Sanierungsgebiet Aktives Zentrum Müllerstraße befindet. Weiterlesen

Ein Plan B für den Umbau der Müllerstraße?

Vorschnell hatten wir im letzten Jahr schon das herannahende Ende der Siebzigerjahre verkündet. Zumindest was die Optik der Müllerstraße mit ihrem hässlichen Mittelstreifen und das Fehlen einer Radspur angeht.

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Beuth-Hochschule bekennt sich zum Standort Wedding

Als sich im Dezember 2011 herauskristallisierte, dass die Beuth-Hochschule (ehemals TFH) nicht in den leerstehenden Hochhausturm des Rathauses Wedding ziehen würde, da das Job-Center Mitte den Zuschlag erhalten hatte,  schien fraglich, ob der überregional bedeutende Hochschulstandort im Wedding zu halten sei. Nun äußerten sich die Präsidentin Prof. Monika Gross und der Erste Vizepräsident Prod. Hans W. Gerber im Interview mit der Sanierungszeitung „Ecke Müllerstraße“ zur Standortfrage nach der Entscheidung gegen den Rathausturm.

„Die ganze Hochschule wird nicht nach Tegel umziehen, nur einige Bereiche“, gab Prof. Gross zu verstehen – der Hauptcampus bleibt im Wedding. Etwas anderes sei auch aus Kostengründen (ca. 500 000 Euro) nicht möglich. Die Beuth-Hochschule hat inzwischen 11.000 Studierende, Tendenz steigend, und ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor im Kiez zwischen Leopoldplatz und der Amrumer Straße. „Natürlich hat die Entscheidung auch Spuren hinterlassen“, sagt Prof. Gross im Interview, „wir fragen uns schon, wie verlässlich die Aussagen der Bezirkspolitik sind.“

Beuth HochschuleDie Stadtteilvertretung Müllerstraße war nicht nur über die Vergabe des Turms an das Job-Center verwundert, sondern auch über die Art und Weise, wie die Beteiligung dieses gewählten Bürgergremiums „vergessen“ wurde. In einem Brief an den Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte, der ebenfalls in der Zeitung „Ecke Müllerstraße (1/2012)“ veröffentlicht wurde, verliehen die Bürgervertreter ihrem Ärger Ausdruck. Dabei sind im Vorfeld der Entscheidung alle Beteiligten, auch der Bezirk, davon ausgegangen, dass die Stärkung des Hochschulstandorts durch das Gebäude direkt an der Müllerstraße auch positive Effekte auf das Sanierungsgebiet Müllerstraße gehabt hätte.

Nun steht zwar fest, dass die Beuth-Hochschule nicht ganz das Handtuch wirft und dem Wedding den Rücken kehrt. Dafür liegen die heutigen Liegenschaften einfach zu zentral. Trotzdem ist viel Porzellan zerschlagen worden: zwischen Bürgern und der Hochschule auf der einen und der Landespolitik auf der anderen Seite.