Kategorie: Osramkiez

Was wir am guten alten Wedding vermissen

Wenn man sich auf eine Sache wirklich verlassen konnte, dann darauf, dass der Wedding stets allen Trends zum Trotz irgendwie der gute alte Wedding blieb. So vollkommen in seiner eigenen Unvollkommenheit, dass man nicht wollte, dass sich daran irgendwann einmal etwas ändert. Weiterlesen

Sonntags geöffnet im Wedding

Von wegen Sonntagsruhe! Diese ist zwar vom Grundgesetz-Artikel 140 vorgesehen. Dennoch mussten 2013 stolze 28 Prozent der Arbeitnehmer gelegentlich oder regelmäßig am Wochenende in die Firma. In einer Millionenstadt wie Berlin werden sonntags auch nicht die Bürgersteige hochgeklappt. Im Wedding schon mal gar nicht! Weiterlesen

Der Wedding hat einen an der Waffel

eiskult-waffelDer Duft von frischen Waffeln ist für viele große und kleine Weddinger unwiderstehlich. Er erinnert an Kindheit, und in größerer Runde macht das Waffeln essen noch viel mehr Spaß. Aber vergesst Omas olles Waffeleisen! Heutzutage liegen Waffeln mit allerlei Füllungen, Belägen und Toppings im Trend. In immer mehr Cafés oder speziellen Waffel-Läden gibt es sie jetzt – ziemlich flächendeckend im ganzen Wedding. Weiterlesen

Das sorgte 2016 für Gesprächsstoff im Wedding

Logo WeddingweiserBesonders zum Jahresende konnte man die Veränderungen in Berlin noch einmal förmlich mit den Händen packen. Auch ganz speziell im Wedding haben in diesem Jahr viele Prozesse an Fahrt aufgenommen, die vormals allenfalls als „gefühlte Veränderungen“ beschrieben werden konnten. Vieles, an das man sich irgendwie gewöhnt hatte, packt die Koffer, streicht die Segel und singt zum Abschied leise „Hauste“. Doch der Wedding wäre nicht der Wedding, wenn einiges von dem, was geht, nicht irgendwann doch wieder käme. Und gewählt wurde natürlich auch noch. Schlaglichter auf ein Jahr, das bald Geschichte sein wird. Machet jut, 2016. Wir werden dich nicht vermissen. Aus Gründen, leider.

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Auf Entdeckungstour durch den Malplaquetkiez

Bei der Entdeckungstour durch den Malplaquetkiez, mit seinen schönen Altbauten und bunten Fassaden, mag einem der eine oder andere Straßenname, der nach einem Ort oder einer Stadt in Europa benannt ist, auffallen. Hinter den Namen verbirgt sich so manch spannende Geschichte aus dem Spanischen Erbfolgekrieg von 1701 – 1714. Die kräftezehrenden Kämpfe um die Vorherrschaft der Krone in Europa sind hierbei Namensgeber und erinnern an das Aufeinandertreffen und Ränkeschmieden der verschiedenen Allianzen. Mit der Malplaquetstraße, die dem Kiez seinen Namen verleiht, wird im Berliner Stadtteil Wedding sogar an eine der blutigsten Schlachten gedacht. Allein 35.000 Kämpfer verstarben damals im französischen Ort Malplaquet. Doch nicht nur an wichtige Schlachten im Spanischen Erbfolgekrieg wird erinnert, sondern auch an den in Utrecht geschlossenen Friedenspakt der streitenden Mächte, welcher die Beendigung des Krieges nach sich zog und Europa wieder zur Ruhe kommen ließ. Weiterlesen

Weddingmelder-Wochenschau (49/16)

Arabischer TeeIm schönsten aller Berliner Stadtteile ist mal wieder allerhand los. Selbst der erste zarte Schnee der Saison war mit von der Partie. Was uns sonst noch so in dieser Woche schlitternd und frierend vor die Weddinger Haustür getrieben hat? Das gibt’s natürlich wieder in der dieswöchigen Weddingmelder-Wochenschau. Übrigens: Den warmen Tee zum Herz- und Händewärmen bekommt ihr hier an jeder Ecke. Weiterlesen

Weddingmelder-Wochenschau

Wedding ick liebe dirIm schönsten Stadtteil Berlins ist immer was los. Es gehört ganz schön was dazu, uns Weddinger aus der Ruhe zu bringen. Trotzdem, für den Rest der Welt ist es vielleicht ganz interessant:

Das hat uns in dieser Woche bewegt.


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Hilfe, meine Eltern kommen in den Wedding!

Gute Küche in der Torfstraße/Ecke NorduferZugezogene kennen das: Da hat man sich gerade mit dem Wedding arrangiert, die schönen Seiten des Wohnstadtteils schätzen wie lieben gelernt und die weniger schönen Aspekte erfolgreich ausgeblendet – plötzlich wollen die Eltern der eigenen Hütte im wilden Wedding einen Besuch abstatten. Panik!

Erstmal aufräumen, Pfand wegbringen und den Müll entsorgen. Die Unterbringung ist meist auch kein Problem, denn im Wedding gibt es durchaus das eine oder andere interessante Hotel. Doch wohin soll man die Verwandtschaft führen, wenn diese nur das Kleinstadtidyll am Berliner Rand oder Umland kennt? Daheim kochen geht nicht, schließlich wollen die Eltern ja einladen, das darf dann auch was kosten…

Nur wohin?

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„Liebes Wedding“ – Berlins erste deutsch-türkisch-polnische Veranstaltungsreihe

liebes-wedding_titelbild_1200x6003„Ähm, ursprünglich aus Polen“ und „Ja, meine Eltern sind in der Türkei geboren“ – zwei Sätze, die tausende junger Deutsch-Polen und Deutsch-Türken schon zig Mal gesagt haben. Doch die beiden größten Migrationsgruppen Berlins wollen nicht immer nur reden, sondern gemeinsam feiern – mit allen Interessierten aus dem Wedding.

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