Kategorie: Nettelbeckplatz

Reinickendorfer Straße: Viel Charakter

Eine glanzlose, nicht ganz geradlinige Straße wie die Reinickendorfer verdient wie so viele Weddinger Straßen einen zweiten Blick. Die einzige Bundesstraße des Wedding (B 96) durchzieht unseren Stadtteil von Nord nach Süd genau an der 2001 recht willkürlich gezogenen Grenze zwischen Wedding und Gesundbrunnen. Doch gerade diese vermeintlich nichtssagende Straße ohne Sehenswürdigkeiten ist typisch für die Weddinger Mischung und erzählt viel vom Charakter unseres dichtbesiedelten Stadtteils. Weiterlesen

Mirage: Die Erscheinung am Nettelbeckplatz

Ein heller, ungewöhnlich geschnittener Raum mit Blick auf den verkehrsberuhigten Nettelbeckplatz, dazu eine ambitionierte französisch inspirierte Küche – wer da glaubt, eine Erscheinung vor sich zu haben, liegt gar nicht so falsch. Das Mirage, französisch für Fata Morgana, wagt das Überfällige an diesem unterschätzten Ort. Weiterlesen

Das war euer Kiez früher einmal (Teil 2)

Bei Neubauprojekten stößt man im Wedding bestimmt nicht auf die Grundmauern römischer Villen. Doch was befand sich eigentlich ursprünglich an den Stellen, wo ihr heute wohnt, arbeitet oder ausgeht? Weiterlesen

Coffee Circle röstet seinen Kaffee nun selbst

coffee circle
Hier kommt bei Coffee Circle der Kaffee in die Beutel. Foto: Andrei Schnell Abfüllmaschine

Nachdem Coffee Cirle bereits seit Jahren  geröstete Kaffeebohnen verkauft hat, hat das Unternehmen nun auch eine Röstmaschine erworben. Rund 250.000 Euro hat die Firma mit Sitz im Wedding ausgegeben. Pro Durchgang können 60 Kilogramm der weißlichen getrockneten rohen Bohnen zu braunen Kaffeebohnen geröstet werden. Am 27. April durfte die Presse den ganzen Tag lang Kaffeemaschinen, Kaffeebohnen und Kaffeezubereitung und natürlich auch die Röstmaschine kennenlernen. Im Juli wird der Kennlerntag mit Kaffeeverkostung und Brühworkshops für alle Kunden wiederholt. Dann will das seit sieben Jahren bestehende Online-Unternehmen sich von Angesicht zu Angesicht vorstellen. Und es will dann auch seine sozialen Projekte in Äthiopien präsentieren.
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Das war euer Kiez früher einmal (Teil 1)

Nebel in den Rehbergen

Bei Neubauprojekten stößt man im Wedding bestimmt nicht auf die Grundmauern römischer Villen. Doch was befand sich eigentlich ursprünglich an den Stellen, wo ihr heute wohnt, arbeitet oder ausgeht? Um es vorwegzunehmen: vor allem windige Sandflächen. Weiterlesen

Was wir am guten alten Wedding vermissen

Wenn man sich auf eine Sache wirklich verlassen konnte, dann darauf, dass der Wedding stets allen Trends zum Trotz irgendwie der gute alte Wedding blieb. So vollkommen in seiner eigenen Unvollkommenheit, dass man nicht wollte, dass sich daran irgendwann einmal etwas ändert. Weiterlesen

Sonntags geöffnet im Wedding

Von wegen Sonntagsruhe! Diese ist zwar vom Grundgesetz-Artikel 140 vorgesehen. Dennoch mussten 2013 stolze 28 Prozent der Arbeitnehmer gelegentlich oder regelmäßig am Wochenende in die Firma. In einer Millionenstadt wie Berlin werden sonntags auch nicht die Bürgersteige hochgeklappt. Im Wedding schon mal gar nicht! Weiterlesen

Bei den Flying Roasters sieht der Kaffeetrinker durch

Von links nach rechts: Olli Klitsch, Georg Ruhm und Nadine Heymann. Foto: Andrei Schnell

Der Kaffeeröster Flying Roasters in der Hochstraße will, dass seine Kunden klar sehen und hat deshalb einen Transparenzbericht veröffentlicht. Der Weddingweiser besuchte aus diesem Anlass die drei engagierten Röster, um bei ihnen nachzufragen. Nadine Heymann, Olli Klitsch und Georg Ruhm sind in einer alten Garage im dritten Hinterhof zu treffen. Nachdem Olli vorgeführt hat, wie die über 20.000 Euro teure Röstmaschine funktioniert, sitzen alle dicht an einem eisernen Ofen, der wenigstens eine kleine Ecke des Raumes wärmt. Es wird ein Cappuccino serviert, der wirklich gut ist. Was an dem Cappuccino sonst noch gut ist, das erzählen die drei im Interview.

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Weddingmelder-Wochenschau

Wedding ick liebe dirIm schönsten Stadtteil Berlins ist immer was los. Es gehört ganz schön was dazu, uns Weddinger aus der Ruhe zu bringen. Trotzdem, für den Rest der Welt ist es vielleicht ganz interessant:

Das hat uns in dieser Woche bewegt.


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Hilfe, meine Eltern kommen in den Wedding!

Gute Küche in der Torfstraße/Ecke NorduferZugezogene kennen das: Da hat man sich gerade mit dem Wedding arrangiert, die schönen Seiten des Wohnstadtteils schätzen wie lieben gelernt und die weniger schönen Aspekte erfolgreich ausgeblendet – plötzlich wollen die Eltern der eigenen Hütte im wilden Wedding einen Besuch abstatten. Panik!

Erstmal aufräumen, Pfand wegbringen und den Müll entsorgen. Die Unterbringung ist meist auch kein Problem, denn im Wedding gibt es durchaus das eine oder andere interessante Hotel. Doch wohin soll man die Verwandtschaft führen, wenn diese nur das Kleinstadtidyll am Berliner Rand oder Umland kennt? Daheim kochen geht nicht, schließlich wollen die Eltern ja einladen, das darf dann auch was kosten…

Nur wohin?

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