Max-Josef-Metzger-Platz wird offiziell eröffnet

Blick über einen Park mit SpielplatzAm 6. Juni wird der Max-Josef-Metzger Platz, Müllerstraße / Ecke Gerichtsstraße nach jahrelanger Sanierung endlich auch offiziell eröffnet. Der Platz kann auf eine lange Geschichte zurückblicken.

  • Zu Beginn: ein Staffellauf und eine Parkrallye mit Kindern der Leo-Lionni Grundschule und der Wedding Grundschule
  • 11.45 Uhr Rundgang mit den Landschaftsarchitekten von bgmr
  • ab ca. 13.00 Uhr ein offenes Freizeit- und Spieleangebot für Kinder

Dabei sind Sandra Obermeyer, Abteilungsleiterin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, die Bezirksstadträtin Sabine Weißler und der Bezirksstadtrat Ephraim Gothe.

Zur Geschichte des Platzes

Max-Josef-Metzger-PlatzSeit 1887 war die 1862 nach barocken Vorbildern gestaltete Anlage nach dem preußischen General Wilhelm Reinhard de l’Homme de Courbière benannt – kurz Courbièreplatz. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Platz viel schlichter neu angelegt, seit 1954 gibt es dort die 12 Meter hohe Trümmersäule, ein Kunstwerk von Gerhard Schultze-Seehof. Seit 1994 ist der Platz nach Max Josef Metzger benannt, dem Priester der Josephskirche am Platz, der als Pazifist von den Nazis hingerichtet wurde.

Ein KLettergerüst in einem ParkErst im Herbst 2017 konnten die Umgestaltungsmaßnahmen für den vernachlässigten Park, unter Einheimischen auch als „Lausepark“ bekannt, beginnen. Insgesamt wurden 2,5 Millionen Euro in die Umgestaltung gesteckt. Munitionsfunde und Kriegstrümmer hatten die Baggerarbeiten monatelang verzögert. Nun stehen die Themen Bewegungen und Spielen im Mittelpunkt des „Sportparks“. Eine 400 Meter lange Laufstrecke aus Gussasphalt und Fitnessgeräte sowie ein Spielplatz sind die Herzstücke des dreieckigen Parks zwischen Müllerstraße und Gerichtstraße. Eine Reminiszenz an den Esperanto-Freund Max Josef Metzger sind übrigens die in die Laufstrecke eingelassenen Worte auf deutsch und esperanto.


1 Kommentar
  1. Inoffiziell ist der Park ja schon geöffnet, aber anscheinend hat sich der Bezirk über die Pflege nicht allzuviele Gedanken gemacht. Der Müll wird anscheinend nicht häufig genug abgeholt. Am Sonntagabend quollen jedenfalls alle Abfalleimer über, und es ist nur eine Frage der Zeit, wann Wind und Vögel den Müll über den ganzen Park verteilen. Traurig, dass man erst zig Millionen investiert, um den Platz in nur wenigen Jahren ein wenig umzugestalten, und ihn dann von Anfang an vergammeln lässt.

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