Weddinger Tipps gegen die Hitze

Der Trinkwasserbrunnen am Vinetaplatz. Foto: Hensel
Foto: Hensel

Lieber Sommer, schön, dass du uns zeigst, wozu du in der Lage bist. In manchen Sommern regnet es mehrere Tage am Stück, in anderen testest du unsere Hitze-Tauglichkeit bei tropischen Temperaturen. Das kann einen ganz schön beeinträchtigen, aber du solltest wissen: der coole Weddinger an sich lässt sich davon genauso wenig beeindrucken wie von vielem, was anderswo für Erstaunen sorgt. Wir haben da nämlich einiges in petto.

  1. Soll nicht schwer im Magen liegen und trotzdem was Warmes sein?

Die armen Dönerverkäufer, die bei dieser Hitze noch mehr schwitzen müssen. Und noch dazu sind Döner für manch einen auch zu schwer für einen heißen Sommertag. An solchen Tagen sind hingegen Gözleme perfekt. Gut, dass es diese gefüllten Teigfladen im Wedding in vielen Bäckereien und Cafés gibt. Wir empfehlen die frisch vor euren Augen zubereiteten von Yildiz in der Müllerstraße und die von Yöre an der Prinzenallee. Oder eine Galette, ein herzhaftes Crêpe. Dies gibt es zum Beispiel im Malör in der Bellermannstraße oder im MiLette in der Togostraße.

 

  1. Ins Wasser springen, und das ohne ins Umland fahren zu müssen?

Räder in der Uferböschung, Zaun ist kein Hindernis - Foto: Andrei Schnell
Foto: A. Schnell

Wie gut, dass wir zwei Freibäder im Wedding haben, nämlich an der Seestraße und im Humboldthain. Auch am Plötzensee gibt es ein Strandbad. Aber bitte, bitte, liebe Weddinger, geht nicht an den anderen Ufern des Sees ins Wasser, dabei handelt es sich nämlich nicht ohne Grund um ein Landschaftsschutzgebiet. Die Böschung ist wegen der Tierwelt nicht zum Baden freigegeben, und in der Landschaft hinterlassener Müll zieht am Ende nur Ratten an.

 

  1. Selbst gemachte Kaltgetränke

Limonade in der Diamantfabrikken

Vergesst nicht, ausreichend zu trinken: Hausgemachten Eistee gibt es im Mirage, hausgemachte Limonade gibt es zum Beispiel im Café Rosa in der Torfstraße oder im Rosa Parks Café in der Soldiner Straße. Auch in der Diamantfabrikken, dort wird neuerdings komplett auf Plastikstrohhalme verzichtet. In diesem Café werden alle Sirupsorten selbstgekocht. Im Moment sind dies zum Beispiel: Holunderblütenlimo, Erdbeer-Basilikum, Himbeer-Rosmarin, Ingwer-Gurke und Blaubeer-Minze.  Zusätzliche Kaltgetränke sind auch Latte on Ice und Americano on Ice. Außerdem könnt ihr dort, wie im Kakadu in der Soldiner Straße und in anderen Geschäften, die sich der Initiative Refill angeschlossen haben, eigene Wasserflaschen mit Trinkwasser auffüllen lassen. Und an der Badstraße/Pankstraße, Badstraße/Behmstraße und am Vinetaplatz gibt es auch öffentliche Trinkbrunnen.

 

 

 

Wir sind nominiert für den Deutschen Nachbarschaftspreis. Noch bis zum 22. August könnt ihr für uns abstimmen  – www.nachbarschaftspreis.de


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