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Weddingmelder-Wochenschau #1/17

8. Januar 2017

Im schöns­ten aller Ber­li­ner Stadt­tei­le geht das Jahr tra­di­tio­nell beschau­lich los. Wer fes­te fei­ert, der muss eben nach Sil­ves­ter auch mal aus­schla­fen – bevor am Mon­tag schon wie­der der All­tag vor der Tür steht. Vor sel­bi­ger kehrt und fegt die BSR wäh­rend­des­sen die zu Matsch geron­ne­nen Böl­ler-Res­te zusam­men. Wie klei­ne Hügel erhe­ben sie sich im Stra­ßen­bild und wer­den so zur per­fek­ten Unter­la­ge für die eben­falls bereits flei­ßig ent­sorg­ten Tan­nen­bäu­me! Weih­nach­ten? War letz­tes Jahr! Viel Wich­ti­ge­res erfahrt ihr wie immer in unse­rer Weddingmelder-Wochenschau.

1. Worüber alle reden

Die Älte­ren unter uns kön­nen sich sicher­lich noch dun­kel dar­an erin­nern. Es gab Zei­ten, in denen man tat­säch­lich noch mit dem Auto durch den Gleim­tun­nel fah­ren konn­te. Damals, wisst ihr noch? Lan­ge war der eher kurz gera­te­ne Tun­nel auf­grund eines Unwet­ter­scha­dens gesperrt. Nun aber kommt wie­der Licht in die Gewöl­be, denn Bezirks- und Lokal­po­li­ti­ker kün­dig­ten die bal­di­ge Wie­der­eröff­nung des Gleim­tun­nels an. Auch die Umwand­lung in eine Fahr­rad­stra­ße wer­de geprüft, heißt es. Ja, wer weiß, viel­leicht kön­nen irgend­wann ein­mal unse­re Kin­des­kin­der auf ihren klei­nen Fahr­rä­dern (oder was man in der Zukunft sonst so als Kind fährt) durch unse­ren guten, alten Gleim­tun­nel radeln. So wie Opa damals.. mit dem Auto. Als die­se noch Stra­ßen brauchten…

2. Worüber zu reden lohnt

Obwohl die BVG stol­ze 3 (in Wor­ten: drei!) Wei­chen unter der See­stra­ße ein­bau­en muss, wird die U‑Bahn-Linie 6 bei uns für zwei lan­ge Wochen gesperrt blei­ben. Ja, das Tem­po der Groß­stadt, man kann es förm­lich mit den Hän­den grei­fen. Nur eben manch­mal nicht hier im Wed­ding. Es sei denn, man sitzt und steht im Bus getrie­be­nen Ersatz­ver­kehr. Auf der Mül­lerstra­ße. Dann hat man das Glück, das Tem­po zumin­dest an sich vor­bei­zie­hen zu sehen. Toll.

3. Essen im Wedding

GourmanderieMit fran­zö­si­scher Gas­tro­no­mie braucht man  im Wed­ding viel­leicht meh­re­re Anläu­fe. Wie heißt es doch so schön:“Alle guten Din­ge sind drei!” Außer bei der U‑Bahn. Nach der Bras­se­rie und dem Pas­tis gibt es jetzt im Cent­re Fran­cais auf der See­stra­ße mit der Gour­man­de­rie einen kuli­na­ri­schen Neu­start. Cro­i­sons les doigts!

4. Rausgehen

Fil­me im kusche­li­gen City Kino Wed­ding zu den The­men Xavier Dolan, Pau­la Moder­sohn-Becker und David Bowie: sie­he Web­site.

Ter­min­li­cher Aus­blick: Wie wir­ken sich die ber­lin­wei­ten Ver­än­de­run­gen auf den Sol­di­ner Kiez aus und was wird in Zukunft nötig sein , um den Anfor­de­run­gen der wach­sen­den Stadt zu begeg­nen? Kiez­kon­fe­renz am 20. Janu­ar, 14:00- 18:00 Uhr mit anschlie­ßen­dem gesel­li­gen Bei­sam­men­sein; Nach­bar­schafts­Eta­ge der Fabrik Oslo­er Stra­ße 12.

5. Schau an

Der ers­te Hauch von Schnee ver­zu­ckert den Wed­ding. Rich­ti­ge Schnee­män­ner konn­te man aus dem pul­veri­gen Weiß indes noch nicht bau­en. Das änder­te sich erst am Samstagabend.

weddingweiserredaktion

Die ehrenamtliche Redaktion besteht aus mehreren Mitgliedern. Wir als Weddingerinnen oder Weddinger schreiben für unseren Kiez.

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