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Für junge Leute: 3D-Drucker ausprobieren

29. August 2016
3D Drucker in der Schillerbibliothek ausprobieren. Foto Stadtbibliothek Mitte.
3D Dru­cker in der Schil­ler­bi­blio­thek aus­pro­bie­ren. Foto Stadt­bi­blio­thek Mitte.

“Tea, Earl Grey, Hot”, sagt Jean-Luc Picard regel­mä­ßig in der Fern­seh- und Kino­rei­he Star Trek. Und ein Käst­chen öff­net sich, um das Gewünsch­te her­bei­zu­zau­bern. Oder wird der Tee in Wahr­heit 3D-gedruckt? Was ein 3D-Dru­cker kann und was nicht, das kön­nen Wed­din­ger Jugend­li­che in einem Work­shop in der Schil­ler-Biblio­thek her­aus­fin­den. Maker­Bot Repli­ca­tor 2 heißt das Gerät, mit gear­bei­tet wird. Ein­zi­ger Haken: Der Work­shop rich­tet sich an jun­ge Leu­te, die zwi­schen 13 und maxi­mal 25 Jah­re alt sind. Und gedruckt wer­den die Poké­mon­fi­gu­ren „Pika­chu“, „Eevee“ oder „Char­man­der“. Oder ist gera­de die­se Vor­auswahl das Tol­le daran?

Die Jugend­li­chen bestim­men die Far­be des Fila­ments. Das ist der Kunst­stoff, der im Dru­cker geschmol­zen wird und aus dem die Figu­ren geformt wer­den. Er sieht aus wie Lakrit­ze auf einer gro­ßen Spu­le. Dann wäh­len sie ein Modell aus der Maker­Bot 3D-Modell-Daten­bank „Thin­gi­ver­se“ aus. Und schon legt der Dru­cker los.

Ab 13. Sep­tem­ber  wird dann jeden Diens­tag von 16.00 bis 19.00 Uhr in der Schil­ler-Biblio­thek ein 3D-Druck-Work­shop statt­fin­den. Bis Dezem­ber 2018 (!) wird der Maker­space geöff­net sein. Maker­space, so nennt die Schil­ler-Biblio­thek das Labor zum Aus­pro­bie­ren digi­ta­ler und media­ler Gerä­te und The­men. Also zum Bei­spiel die Arbeit mit dem 3D-Drucker.

Die Schil­ler­bi­blio­thek ist stolz auf den 3D-Dru­cker. “Mit der Instal­la­ti­on eines Maker­space betritt die Schil­ler-Biblio­thek in Ber­lin Neu­land”, heißt es auf der Webseite.

Der Work­shop ist kos­ten­los. Und den Pika­chu kön­nen die Jugend­li­chen behal­ten und mit­neh­men. Bezahlt wird der Work­shop aus För­der­töp­fen der Euro­päi­schen Union.

Anmel­dung unter Tele­fon 030 9018 45683 oder per E‑Mail unter [email protected].

Text und Fotos: Pres­se­mit­tei­lung Schillerbibliothek.

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