Was, wann, wo im Wedding (30. Woche)

was wann woIm Wedding reicht es manchmal, sich ein paar Minuten auf die Straße zu stellen – ganz großes Kino. Es gibt aber auch kulturelle Ereignisse, die ebenfalls unsere Aufmerksamkeit verdienen. Deshalb gibt es bei uns einen Kurzüberblick über Veranstaltungen, die im Wedding stattfinden.

Jetzt schon an Weihnachten denken

Wir starten gleich mit einem Vormerktermin. Man kann gar nicht früh genug anfangen,  an Weihnachten zu denken. Schließlich werden ja jetzt auch schon Lebkuchen produziert und spätestens im September in den Handel gebracht. Der Weddingmarkt, den viele eher mit einem entspannten Sommertag am Nordufer in Verbindung bringen, wird nun auch eine vorweihnachtliche Variante bekommen. Diese soll am 18. Dezember auf dem Hof der Uferstudios an der Badstraße stattfinden.

Ab 25. Juli können sich Interessierte für einen Standplatz bewerben.

Mehr Infos, auch zur Standmiete und den freien Plätzen, gibt es zu gegebener Zeit auf der Website.

Is my head a hotel?

29.7. – 31.7.2016

Is my head a hotel? ist ein Ausstellungsprojekt initiiert durch eine Gruppe von KünstlerInnen aus Wien und Berlin. Thematisch beschäftigt sich der Austausch mit den Bedingungen und Möglichkeiten, die ein Standortwechsel mit sich bringt, den Anforderungen einer flexiblen Gesellschaft sowie deren Auswirkungen auf Kunstschaffende. Die Kooperation besteht aus einer Erarbeitung von ortsbezogenen Arbeiten, die gemeinsam im Rahmen eines Kunstraums kuratorisch organisiert werden. Neue künstlerische Arbeiten, konzeptuelle Entscheidungen, Aufbau und Abbau werden in Zusammenarbeit der beteiligten Künstler*Innen vor Ort geschehen und dienen einem Austausch der Wiener und Künstler*innen mit Künstler*innen aus Berlin.

Die Ausstellungsreihe fand bisher in Kooperation mit den Ausstellungsräumen Atelierhaus Mikky Burg (Dresden), Theatre Impermanent (Leipzig), dem Verein für interkulturelle Zusammenarbeit Synkoop (Wien) und dem Projektraum Lotte (Stuttgart) statt und wird im Jahr 2016 weitergeführt.

Teilnehmende KünstlerInnen:

Ahu Dural, Ida Westh-Hansen, Klara Meinhardt, Akkurat MV – #3, Samuel Seger, Jimok Choi, Christoph Medicus

30.07.: 16:00 | KünstlerInnengespräch

Adresse: Betakontext, Badstr. 33 A, 13357 Berlin

Uferstudios ufern aus

(C) Jiska Morgenthal

1. August, 18.30 Uhr ǀ Im Hof der Uferstudios (wiederkehrend)

„Tanzen im Hof“  Im August mit den Choreografen: Gisela Müller und Gregor Kamnike

2.-4. August, 20.30 ǀ Studio 1

„The Wedding Orchestra for Middle Eastern Music” (Arbeitstitel) von Ariel Efraim Ashbel

Oum Kalthoum  (1904 – 1975)  gilt in der arabischen Welt als wohl einflussreichste Sängerin des 20. Jahrhunderts, ihre Musik und das Wissen um sie drang bisher jedoch kaum in den europäischen Kulturkreis ein. In Deutschland ist sie bis heute gemeinhin unbekannt.

Mit „The Wedding Orchestra for Middle Eastern Music“ soll Kalthoums inspirierende Musik sowie ihr einzigartiger Stil geehrt und ins Heute transportiert und gleichzeitig eine Brücke zwischen Künstlern unterschiedlicher Herkunft und anderen heterogenen Gemeinschaften geschlagen werden.

Der israelische Regisseur Ariel Efraim Ashbel und sein Team stellen von Mai bis August 2016 ein Orchester aus professionellen Musikern unterschiedlicher Herkunft u. a. aus der Community der Geflüchteten zusammen. Viele von ihnen sind mit der Geschichte und der Musik Kalthoums bestens vertraut. In einem kontinuierlichen Prozess soll ein gemeinsames Repertoire erarbeitet werden.

Im Rahmen von AUSUFERN wird sich das neu formierte Orchester zunächst auf das Erbe und die Musik der legendären Diva Oum Kalthoum konzentrieren, um ihre Musik auch dem Berliner Publikum zu vermitteln. Eine von Kalthoums berühmten Kompositionen wird von dem Orchester und der Sopranistin Ruth Rosenfeld live vorgetragen. Mit einer Videocollage originaler Konzertaufnahmen wird das Konzert als zeitgenössische Performance präsentiert, eine Gesprächsrunde wird die Arbeit kontextualisieren und eine Bauchtanzparty mit DJ Obstsalat den Abend beenden.

Wichtige Ergänzung? Konstruktiver Kommentar? Gerne: