Wedding kurios

Wedding GraffitiNeulich bat mich eine Frau um eine Zigarette. Ich fragte, wie ich ihr eine geben soll, da ihr Kopf aus einem Fenster der dritten Etage lugte. Als Antwort ließ die Frau ein Körbchen an einer Schnur herunter. Solche kuriosen Begebenheiten verwundern kaum in einem Stadtteil, der einen Maden-Automaten zu seinen Sehenswürdigkeiten zählt. In einem Trödelladen entdeckte ich einmal einen Bilderrahmen, den ich nicht kaufen konnte, weil der Verkäufer nicht mehr an die Sachen im Schaufenster herankam. Der Laden war schlicht zu voll. Voll ist es auch bei meinem Friseur, wegen seines Angebots zur „Neueröffnung“, das er seit drei Jahren macht. Das gesparte Geld kann man nebenan für einen „Big-Döner“ ausgeben. Überhaupt nicht größer als der normale Döner, verdankt er seinen Namen vermutlich dem größeren Preis. Selbst sowas kann ich dem Wedding nicht verübeln, solange er nur weiter diese kleinen, absurden Geschichten bietet.

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